Erfahrungsberichte

Über das Kontaktformular erreichte mich kürzlich der Erfahrungsbericht eines Lesers, der bei seiner Mandel-OP ähnlich alt und krankenhauserfahren war, wie ich dies bei meiner Tonsillektomie war. Auch bei ihm ist der Eingriff und die Heilung gut verlaufen – die befürchtete Nachblutung blieb aus.
Ein paar Tipps, wie er die Zeit nach der OP gemeistert hat, möchte ich hier gerne weitergeben:

  • Für die Speichelproduktion half regelmäßiges Kaugummi kauen. So lässt sich wohl ein trockener Mund vermeiden. Für mich klingt das einleuchtend. Ein weiterer Trick war für ihn am Abend eine Panthenol-Tablette auf der Zunge zergehen zu lassen, um ebenfalls das Austrocknen über Nacht zu verhindern.
  • Ein weiterer Tipp für die Nacht: Immer mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen. Dies kann ich selbst bestätigen, da es zudem auch ein guter Erkennungsschutz im Falle einer Blutung ist.
  • Damit die Kalorienaufnahme gelingt, hat er dem Tee Honig beigemischt – und sehr viel Tee getrunken.
  • Voltaren Dispers war auch bei ihm das zentrale Schmerzmittel. Wie auf der entsprechenden Seite Schmerzen geschrieben, gibt es noch eine Vielzahl von weiteren Mitteln. Anstatt Novalgin war es bei ihm „für zwischendurch“ Tilidin, da dies in seinem Fall wohl besser verträglich war.

Ansonsten war auch bei ihm der Heilungsverlauf klassisch. Für mich bestätigt sich durch diese Rückmeldung und die Berichte Anderer, dass der Verlauf tatsächlich immer mehr oder weniger wie beschrieben abläuft.

Die gute Nachricht ist also, dass man sich darauf im Vorfeld einstellen kann und weiß, dass es nach x Tagen, den plötzlich auftretenden Ohrenschmerzen, dann aber auch dem „Plötzlich-deutlich-besser-Tag“, sehr schnell wieder besser wird.
Lieben Dank für diese freundliche Rückmeldung nach Süddeutschland und an alle Leser: schicken Sie mir gerne Ihren Erfahrungsbericht, damit die Seite weiter ausgebaut und feinjustiert werden kann. Diverse weitere Erfahrungsberichte finden sich in den Kommentaren zu diesem Beitrag.

15 Kommentare

  • Nadia sagt:

    Hallo. Ich war heute zur Voruntersuchung und habe morgen meine Mandelop. Leider wurde ich sehr unzureichend aufgeklärt. Voruntersuchung wurde gar keine gemacht. Hätte ich Ihren Erfahrungsbericht nicht gelesen, würde ich schlecht dastehen. In Italien (ich bin Südtirolerin ) ist es außerdem so, dass man nach 2 Nächten aus dem Kh entlassen wird. Ich bin sehr verunsichert und auch wütend über die Umstände hier. Umso mehr werde ich mich an Ihre Empfehlungen halten. Herzlichen Dank dafür!

  • Thomas sagt:

    Meine OP ist jetzt genau eine Woche her. Beim langweiligen Herumliegen im Krankenhaus habe ich diese Seite gefunden und möchte mich beim Autor ganz herzlich für die vorzügliche Darstellung der verschiedenen Aspekte dieses oft unterschätzten Eingriffs bedanken.
    Natürlich hatte ich ein Vorgespräch bei meinem HNO-Arzt und noch eines beim Anästhesisten in der Klinik. Diese Seite hat mir letztlich aber umfassender geholfen, Antworten zu finden auf die vielen Fragen, die den Patienten umtreiben wenn die Ärzte nicht greifbar sind.

    Der bisherige Verlauf bei mir ist wohl ziemlich ’normgerecht‘. Ich habe noch Schmerzen beim Essen und beim Schlucken, nachts werde ich oft wach. Insgesamt fühle ich mich noch etwas schwach, bin aber sehr optimistisch.
    Beste Grüße
    Thomas

  • Svenja sagt:

    Hallo, ich hatte am 3.6 meine OP, welche anfangs recht normal verlief. Nach den ersten beiden fast schmerzfreien Tagen fing ab Tag 3 der Spaß an..Höllische Schmerzen mit Zahn- und Ohrweh.. Letzten Mittwoch (8.6.) wurde ich entlassen. Zu Hause angekommen habe ich mich immer geschont und zu 90% lag ich nur im Bett..Am Freitagabend bekam ich an einer kleinen Stelle eine leichte Nachblutung, da sich dort etwas abgelöst hatte, durch kühlen ging dies aber schnell weg. Samstag (11.6) nach dem aufwachen das selbe Spiel wieder selbe Stelle kleine Nachblutung, auch diese verging schnell durch kühlen. Samstag Abend gings dann los, um 19:10Uhr, ich saß ruhig vor dem Fernseher spürte ich etwas im Mund, ging ins Bad und fing an Blut zu spucken..Der Rettungswagen wurde gerufen, kam aber erst um 19:40Uhr und stellte dann noch die doofe Frage was sie jetzt hier tun sollten.. Also los ins Krankenhaus, gesagt getan um ca 20:30Uhr also über ne Stunde nach Blutungsbeginn war ich erst in der Uniklinik angekommen.. Mittlerweile hörte die Blutung durch kühlen mit Eisbeuteln zum Glück von selbst auf, ich sollte aber eine Nacht zur Beobachtung bleiben. Aus Angst es könnte erneut anfangen zu bluten tat ich in dieser Nacht natürlich kaum ein Auge zu..Gegen 5uhr morgens bin ich wohl doch noch eingeschlafen, wurde dann aber um 6:30Uhr unsanft geweckt als mir das Blut erneut den Rachen runterlief..
    Die Ärztin schaute über die Wunde und versuchte mit Sauger schon im Hals zu arbeiten (das Erlebnis war der pure Horror) bis sie letztendlich zu dem Entschluss kam man müsse erneut operieren.. Gesagt getan, nach der NotfallOP hatte ich dank des Tubuses ca 2 Tage lang auch noch zusätzlich heftigen Reizhusten. Heute an Tag 2 nach OP ist dieser glücklicherweise zum Großteil wieder verschwunden. Die Schwestern sagten noch normalerweise kann jetzt nix mehr nachbluten da das Gebiet verödet wurde und gut umstochen.. Am OP Tag abends fing dann wieder eine Stelle an zu bluten, was mit Eiskrawatte wieder zum Stillstand führte. In der selben Nacht wieder das gleiche Spiel.. So langsam bin ich mit meinen Nerven am Ende und meine Angst wird größer und größer..
    Letzte Nacht hat glücklicherweise nichts mehr geblutet jedoch ist die Angst halt mein ständiger Begleiter.. Morgen soll ich wieder Nach Hause, was mich zur Zeit noch nicht so glücklich macht, da ich ja Angst habe es tritt erneut eine Nachblutung ein… Ich hoffe ich habe das schlimmste nun endlich überstanden und die Wunde ist hoffentlich bald ganz verheilt..

  • steffi sagt:

    Hallo ihr lieben
    Meine Op War am 1.juni 2016. Ich hatte wahnsinnige angst. Ich bin 28 Jahre alt und man sagte mir im Alter wird es immer schwieriger sich die Mandeln entfernen zu lassen. Am Tag zuvor hatte ich eine harnwegsentzündung,vielleicht habe ich mich zu sehr reingesteigert. Eigentlich sollte die op abgesagt werden wegen dem enzündungsherd der nun im Körper War. Aber wurde dann trotzdem operiert. Von der op selber habe ich nix mitbekommen. Weiß noch wie der Anästhesist sagte gleich wird ihnen etwas schwindelig aber dann War ich auch schon weg. Nach der op hab ich nur am Rande mitbekommen wie ein Schlauch aus meinem Mund gezogen worden ist. Der erste Tag War okay War noch total benebelt. Am 2. Tag War mir ziemlich übel und an essen War nicht zu denken hab mich gezwungen Eis zu essen. Eine eiskrawatte habe ich auch bekommen War alles ziemlich angeschwollen. In der Nacht vor meiner Entlassung habe ich gespuckt 2 1/2 Std. Aber keine Nachbildung. Das lag daran das ich nix gegessen habe aber alles an Medikamenten zu mir genommen habe. Am 3. Juni wurde ich dann entlassen. Zuhause angekommen fühlte ich mich tot. Aber habe mich dann dazu gezwungen zu essen damit sich die wundbeläge langsam lösen. Meine Zunge War auch total belegt und richtig dick. Zuhause habe ich Zäpfchen genommen und novagintropfen. Mir ging es so schlecht das ich nichtmal Besuch ertragen habe ich wollte ei fach meine ruhe. Außerdem hatte ich meinen Mund gar nicht aufmachen können nur unter Schmerzen. Am 6. Hatte ich Kontrolle beim hno Arzt der meinte ich müsse mehr essen. Also gesagt getan ich zwang mich mehr Toast zu essen. Bis vor 3 Tagen nahm ich Schmerzmittel und erst jetzt merke ich eine Besserung. Das ablösen der wundbeläge verursachte richtige Ohrenschmerzen und 2 richtig schlaflose Nächte da sie Schmerzmittel nicht richtig halfen? Ich wollte jeden von dieser op abraten. Allerdings bin ich heute froh es gemacht zu haben,denn ich musste immer so aufpassen nicht wieder eine Mandelentzündung zu bekommen da hatte ich auch immer 2 Wochen mit zu kämpfen u d letztes jahr wäre ich beinahe daran gestorben (erstickt) also es War definitiv notwendig. Ernährt habe ich mich nur von Wassereis, Suppen und Nudeln alles ohne Gewürze. Ach und rührei ging auch gut. Jetzt merke ich zwar das da noch etwas ist aber es tut nicht mehr weh. Ich kann euch raten viel Kaugummi zu kauen natürlich nix scharfes.. damit der Schleim keine überhand nimmt. Habe Viel gesabbert ?. Haare zum ersten mal gewaschen habe ich nach 2 Wochen weil ich Angst vor Nachblutungen hatte . Geduscht habe ich auch nicht sondern nur gewaschen (eklig aber auch die Zeit vergeht) Zähne richtig putzen ging ab Tag 6 vorher habe ich mit kamillentee gespült und nur so mit der Zahnbürste geputzt. Wollte nix verletzen.
    Ja also insgesamt 2 1/2 Wochen krank geschrieben gewesen☺ ab nächste Woche darf ich dann wieder arbeiten.
    Meine stimme War auch bis vor 4 Tagen weg. Sprechen War mega anstrengend. Ist es heute noch wenn ich Viel rede. Insgesamt ist meine stimme leider geworden und bei einigen Wörtern muss ich mich anstrengen sie richtig auszusprechen ☺

    Liebe grüße☺☺

  • Jonsi sagt:

    Hallo zusammen,

    Meine OP war am 30.01.2017. Ich bin 23 Jahre alt, Raucher und hatte die Entfernung wegen häufiger Mandelentzündungen (Gefahr fürs Herz).
    Ich möchte mich erstmal für die tolle Seite bedanken, welche mir sehr geholfen hat diese, naja, nicht sehr angenehme Zeit zu meistern.

    So und jetzt von Anfang an:
    Tag 0: OP ist sehr gut verlaufen, allerdings sehr große Wundbereiche.
    Tag 1 – 4: Mein Aufenthalt im Krankenhaus war sehr gut. Schmerzen haben sich in Grenzen gehalten. Schmerzmittel wurde durch ein Infusion verabreicht. Antibiotika wurde einmal täglich vorsorglich verabreicht. Essen war okay, tat schon weh aber war auszuhalten.
    Tag 5-9: Endlich zuhause und der Spaß hat begonnen. Die Schmerzen kamen heftig und hier hat nur aushalten geholfen. Am schlimmsten waren die Schmerzspitzen in Form von Hals- und Ohrenschmerzen, die 2 – 4 mal am Tag kamen. Schmerzmittel waren bei mir 400mg Iboprofen (3 – 5 mal täglich) und Diclofenac-Natirum Zäpfchen (2 mal täglich). Die Zäpfchen waren super, gerade weil man Sie nicht schlucken musste auch wenn die anale Anwendung auch nicht toll ist, aber des war mir in dem Moment echt egal. Sie haben super schnell geholfen (ca. 10 Minuten). Auch Kaugummi kauen hat den Rachen beruhigt und etwas Linderung verschafft. Wundbeläge sind schnell weniger geworden. Habe zweimal etwas geblutet, war allerdings nicht schlimm und hat schnell wieder aufgehört.
    Tag 10: Der Tag der Nachuntersuchunge ist gekommen und ich habe am Morgen meine letzten Schmerzmittel eingenommen, danach gings auch ganz gut ohne. Arzt hat mich gelobt, alles verheilt super. Und ich habe wieder angefangen zu rauchen, was super ging, keine Schmerzen.
    Tag 11 und 12: Ein neuer Schmerz kam zum ertragen. Schreckliches brennen beim essen und trinken. Die Wundbeläge waren weg und die Stellen noch gereizt. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass ich ein ca. 1 cm großes Loch im linken Gaumenflügel hatte, was mich sehr beunruhigte. Natürlich war es Wochenende und ich konnte nicht zum Arzt gehen.
    Tag: 13: Besuch beim Arzt: Er hat sich das Loch angeschaut und gesagt, dass das eine sehr seltene Nebenwirkung von der OP ist. Durch das Veröden der Wunde, hat sich ein Blutgefäß zu schnell zusammen gezogen und dadurch ist ein Stück Gewebe abgestorben. Loch ist nicht weiter tragisch, ist ne kosmetische Angelegenheit und wenn stört schon ein Loch ganz hinten im Mund (der Zahnarzt wirds überleben, denn nur er wird es je sehen ;)).
    Tag 14 (heute): Erster Tag arbeiten, ging gut. Hab noch leichte Schluckbeschwerden, aber sonst geht es mir ganz gut. Langes Reden ist noch etwas anstrengend (bin Bankberater). Essen macht keine Problem mehr.

    Fazit: War keine schöne Zeit und ich bin echt froh es überstanden zu haben. Allerdings ist es nicht so schlimm wie gedacht und mit eine bisschen Zähne zusammenbeisen schafft Ihr das!

  • Anela Wartajanz sagt:

    Hallo,

    ich liege gerade im Krankenhaus und lese mir alles mögliche durch. Diese Seite ist aber von vielen die Beste,die ich lesen darf. Es hilft mir enorm zu wissen, was ich alles überstanden habe und was noch kommt.
    Tag 0 war am Mittwoch und ich habe nach dem Aufwachen gleich losplappern können ohne Schmerzen und Probleme
    Tag 1 und 2 waren unangenehm beim Essen, es ging aber noch. Schwierig war hier nur, dass das Essen und Trinken auch beim schnellen unkontrolliertem Schlucken in die Nase ging. Sonst habe ich mich recht fit gefühlt und bin durch die Gegend gelaufen als wäre nix.
    Tag 3 habe ich bereits nach 2 Stunden in der Nacht gemerkt (2 Stunden vorher letzte Tablette gehabt), dass die Schmerzen schlimmer werden und habe so gegen 12 Uhr nachts eine weitere Schmerztablette verlangt. Habe dann bis 4 morgens durchschlafen können. Das Schlucken fiel mir schon schwerer, aber ich wusste, die schlimmsten Tage habe ich nicht hinter mir, also durchhalten.
    Tag 4 ist heute (Sonntag). Morgen werde ich entlassen und ich habe um ehrlich zu sein Angst daheim zu sein. Hier drückt man einen Knopf und jemand kommt. Vor allem habe ich Angst, dass die Nachblutungen kommen könnten. Ich habe seit dem 3.Tag sehr viel geschlafen und fühle mich riesig schlapp. Aber wenigstens vergeht dadurch die Zeit viel schneller. Ich kann kaum was essen, weil es so schwer ist zu schlucken, es geht fast nicht und jeder Schluck ist eine Qual. Aber auch hier heißt es Zähne zusammenbeißen, schließlich kommen die schlimmsten Tage noch und da bin ich daheim :( Es hilft mir ungemein zu wissen, wann es etwa aufhört mit allen Schmerzen etc. Ich zähle die Tage.

    Medikation sind bei mir: 3 x Ibuprofen 500 mg und 3 x Novaminsulfon 600 mg, morgens RoxiHexal 300 mg Antibiotika und Pantoprazol 40 mg.

    Ich hoffe, es geht alles schnell vorbei und ich weiß, es ist für einen guten Zweck und egal was kommt: Die Mandeln sind schon raus und den Rest muss man schaffen, da gibt es keine Wahl :) Zähne zusammenbeißen und durch :) Ahja: ich bin schon 28 (werde nächsten Monat 29).

    Es haben das so viele geschafft, also wir alle auch!

    • Anela Wartajanz sagt:

      Ich habe das hier wieder entdeckt und war mit den Erfahrungsberichten gar nicht fertig :) aber nun ist so viel Zeit vergangen, dass ich sogar auch die Erfahrung von hinterher berichten kann. Die schlimmsten Tage hatte ich tatsächlich daheim gehabt. Nicht mal Toast konnte ich runter schlucken. Das einzige, was ich runter bekam waren Milchbrötchen mit Honig. Das kann ich echt jedem empfehlen, vor allem,damit der Schorf schneller ab geht. 2-3 Mal habe ich leicht geblutet und hatte schon Panik, dass es richtig aufreißt, aber zum Glück habe ich immer Kühlpacks hinter den Nacken gepackt und mit Wasser + Eiswürfel drin gegurgelt, dann war alles nach etwa 5 Minuten wieder gut. Ich habe die schlimmsten Schmerzen etwa am Tag 8+9 gehabt, danach wurde es erträglicher. Nur nachts war das richtig schlimm, weil der Mund so ausgetrocknet war und die Wunde entsprechend auch. Ich habe mir dann Wecker jede Stunde gestellt, um kurz was zu trinken, das beugte unheimlich diese Schmerzen am nächsten morgen vor :)

      Fazit: Auch, wenn es richtig schlimme Schmerzen waren, man überlebt es irgendwie mit Tricks und hinterher bin ich fast nie krank. Es passiert sehr selten, dass ich eine Erkältung abbekomme, selbst wenn Leute um mich herum krank sind. Das ist das Beste, was ich machen konnte, es hat sich auf jedenfall gelohnt die Mandeln rausnehmen zu lassen. Davor war ich jeden Monat krank :) Allen, die da jetzt durch müssen drücke ich ganz fest die Daumen.

      Hier noch paar Tips von mir:
      Wassereis ist schön und gut, aber verursacht dennoch ziemlich viel Schleim. Trinkt zwischendurch immer ein Schluck Wasser, oder lieber gekühltes Wasser trinken…
      Vermeidet möglichst Milchprodukte, die verursachen richtig viel Schleim, der unangenehm ist beim Schlucken…
      Bestes Essen: Milchbrötchen mit Honig, der Honig lässt es besser runter gleiten und das Milchbrötchen führt vorsichtig den Schorf ab…
      Nachts am besten Wecker stellen und öfters ein Schluck Wasser zu sich nehmen, dann ist die Wunde am nächsten Morgen nicht so ausgetrocknet und tut nicht so weh…

  • Lara sagt:

    Hallo,

    Ich möchte mich nun auch mal zu Wort melden, nachdem ich diese Seite rauf und runter gelesen habe. Operiert wurde ich am 03.01.2018 direkt morgens um 9 Uhr. Ich musste um 6:45 Uhr im Krankenhaus sein und bekam dann direkt mein Zimmer zugeteilt und meine Beruhigungstablette, die zu meiner Verblüffung nach knapp 30 Minuten auch schon anfing zu wirken. Ich wurde müde und habe die letzte Stunde vor der Op noch geschlafen bis mich die Schwester abholte und zum Op-Bereich brachte. Hier wurde ich direkt freundlich empfangen und der Anästhesiearzt fing mit seiner Arbeit an und ab hier erinnere ich mich was die Op angeht an nichts mehr. Ich weiß nur noch, wie ich plötzlich aufgewacht bin und eine Schwester meinte die Operation wäre vorbei. Den restlichen Tag verspürte ich keine großen Schmerzen, was ich natürlich der Nachwirkung der Narkose als auch den Infusionen zu verdanken hatte. Um 20 Uhr war der Tag dann auch vorbei und ich schlief ein. Der zweite Tag blieb mir da schon eher negativ in Erinnerung, die Schmerzen wurden langsam stärker, und ich fühlte mich total übel von der Narkose. Am Abend musste ich mich dann auch 2 mal übergeben. Die restlichen Tage im Krankenhaus verliefen relativ ruhig. Die Schwestern waren stets bemüht mir immer genug Schmerzmittel zu geben, was auch prima geholfen hat. Ich bekam Novalgin Tropfen, da ich die Tabletten nicht vertragen habe. Nach 5 Tagen wurde ich dann entlassen und durfte heim. Ich bekam ein Rezept für die Tropfen und zusätzlich ein Rezept für einen Hustenstiller, da ich öfter einen leichten Hustenreiz hatte bedingt durch die Wunden im Hals.

    Zuhause machte ich dann leider den Fehler mich NUR von weichen Sachen zu ernähren… (Rührei, Toast ohne Rinde, Kartoffelbrei) Dazu muss ich sagen, mir wurde am Tag nach der Op im Krankenhaus bereits eine normale feste Mahlzeit gebracht, da der Arzt meinte feste Nahrung ist ganz wichtig was den Heilungsverlauf betrifft. Im Krankenhaus habe ich aus Angst und auch wegen dem Schmerz überwiegend Toast ohne Rinde und Pudding gegessen. Jedenfalls machte ich zuhause genau da weiter wo ich im Krankenhaus angefangen habe. Am zweiten Tag zuhause hatte ich dann auch einen Termin zur Nachkontrolle bei meinem HNO Arzt. Hier stellte sich dann raus, dass meine Beläge zu dick geworden sind und ich dringend anfangen muss „normal“ zu essen. Und das tat ich auch die nachfolgenden Tage. Wichtig ist aber zu sagen, man soll natürlich nichts essen was zu hart oder scharfkantig ist, keine starken Gewürze oder säurehaltige Nahrung. Ich aß überwiegend Nudeln, Hefezopf, Kartoffeln mit weichem Fleisch… getrunken habe ich bereits im Krankenhaus schon bis zu 2 Liter am Tag, trinken ist meiner Meinung nach auch am wichtigsten. Der Hals sollte nicht austrocknen, erstens führt es zu unnötigen Schmerzen und zweitens spült es die Beläge, Essensreste etc ab. Heute ist mein 12. Tag nach der Op, und ich muss sagen, ich fühle mich wirklich „gut“. Natürlich fühle ich mich nicht zu 100% fit und beim schlucken und essen spürt man definitiv noch einen leichten Schmerz, aber mit den Medikamenten ist es definitiv aushaltbar und ich bin wirklich sehr empfindlich.
    Ich wollte auch eigentlich keinen Erfahrungsbericht schreiben da ich mich in den Wochen vor der Op damit total verrückt gemacht habe. Ihr braucht wirklich keine Angst haben, weder vor der Operation noch vor den Schmerzen. Deckt euch mit Schmerzmitteln ein für die Tage zuhause, trinkt viel kühles Wasser und ruht euch die Tage zuhause gut aus. Ich habe mich Wochen lang durch das Internet gewälzt und habe mir so gut wie jeden Erfahrungsbericht durchgelesen den es gab, und es hat mir so gut wie nichts gebracht außer Angst. Alles was ihr wissen müsst bekommt ihr im Krankenhaus gesagt und falls nicht steht es auf dieser Seite, die mir selber ausnahmsweise sehr gut geholfen hat. Für diejenigen die ihre Op noch vor sich haben, toi toi toi ! Alles wird gut, und es ist wirklich alles halb so schlimm! Die Zeit geht schneller rum als man denkt :))

  • Marlene sagt:

    Hallo,
    Wirklich interessante Berichte von euch. Habe mir vor meiner Mandel-Op die inzwischen fast ein Jahr her ist auch sehr viel hier durchgelesen. Danke auch dafür, das hat mir sehr geholfen.
    Mir wurde nach vier Entzündungen (2014) drei Entzündungen (2015) und acht Entzündungen (2016) letztes Jahr die Mandeln entfernt. Ich bin aus dem Op gekommen, und mir ging es sofort gut, aber 8 Stunden später fingen die Schmerzen an, die gefühlt jeden Tag schlimmer wurden (als Schmerzmittel: 1000mg Paracetamol),schlimme Übelkeit für eine Woche, leider eine Nachblutung im Krankenhaus gehabt (ohne Op zu stillen gewesen), dicke und taube Zunge nach Op gehabt, kaum Stimme bis drei Wochen nach Op.
    Als ich entlassen wurde habe ich mich sehr viel geschont, habe sechs Tage nach der Op keine Schmerzmittel mehr gebraucht und nach vier Wochen war alles komplett verheilt.
    Nur auf einmal fing es wieder an; Schmerzen und Schluckbeschwerden, Wunde geschwollen gewesen. Mein HNO Arzt hat mich in die Klinik überwiesen, und da kam der Schock meines Lebens: Reste der Mandeln auf beiden Seiten. Laut Oberarzt wurde nicht alles entfernt. Alleine das hat mich schon sauer gemacht, und ich habe mich gefragt, wie so etwas passieren kann. Eine Antwort habe ich bis heute nicht darauf. Mir wurde gesagt, dass man die Hoffnung hat, dass es so gut geht und drin bleiben kann, aber Pustekuchen. Ab dann Fremdkörpergefühl im Hals und Halsschmerzen, drei Monate später ging es los. Alle vier Wochen Entzündungen der Reste und nach der dritten Entzündung bin ich zu verschiedenen HNO-Ärzten und alle meinten erneute Op. Nach der vierten Entzündungen sprach mein HNO-Arzt mit mir und meinte, dass es kein Sinn macht und es nie besser werden wird, wenn das drin bleibt. Ich wurde in die Klinik überwiesen, dort bekam ich einen Termin für zum Untersuchen fünf Wochen später, aber es ging alles schneller, denn mir ging es von Tag zu Tag schlechter. Somit wurde ich drei Wochen später erneut operiert.
    Ich hatte vor der zweiten Op sehr viel Angst, weil ich wusste was auf mich zu kam, und habe mich gefragt ob es vielleicht diesmal schlimmer wird. Ich kam aus dem Op, konnte nicht schlucken, die Zunge mega dick, kaum Stimme, wieder für drei Wochen Lippe dick blau blutig (laut Arzt weil sie am Anfang nicht richtig an die Reste dran gekommen sind sah ich so aus) war drei Stunden aus dem Op Blut Geschmack im Mund, direkt Ärzte gekommen – war aber Gott sei dank nicht von der Wunde sondern vom Rachen wegen dem Tubus von der Narkose da war alles trocken.
    Diesmal nach (24 Stunden) nach Op Schmerzen die mehr wurden wie bei der ersten Op (Schmerzmittel: Voltaren Dispers). Bei der Visite sagte mir der Arzt, dass diesmal eine Nachblutungsgefahr höher sei, weil es eine tiefe Wunde sei. Habe damit gerechnet, dass es dann diesmal erst recht los geht, aber Gott sei dank keine Nachblutung. Ich lag eine Woche im Krankenhaus und auch wenn ich das alles von der ersten Op her kannte, war es trotzdem schlimm. Diesmal hat die Wundheilung fünf Wochen gebraucht, da die Beläge immer wieder drauf und wieder ab waren und so habe diesmal bis vier Wochen nach der Op Schmerzmittel gebraucht.
    Ich bin bis heute noch sauer und geschockt wie sowas passieren konnte, und dass man da ein zweites Mal ran musste. Ich muss ehrlich sagen, dass es die schlimmste Zeit bisher war, die ich hatte, und ich weiß bis heute nicht was bei der ersten Op passiert ist.
    Fazit: Seit der zweiten Op keine Beschwerden mehr und endlich gesund.

    • Christian Brechtel sagt:

      Hallo,

      speziell dein Fazit freut mich sehr, denn „endlich gesund“ ist das, was nun auf Dauer für dich Fakt ist. Der Trost quasi für den ganzen Ärger bis dahin ist, dass du nun nie wieder eine Mandelentzündung (und Mandel-OP) haben wirst. Dies gehört nun der Vergangenheit an.
      In der Regel – und dies zum weit weit überwiegenden Teil – passiert so etwas nicht. Es scheint mir sogar äußerst selten der Fall zu sein, da deine Schilderung bislang die erste mit diesen Komplikationen überhaupt war. Das ist für dich natürlich ein schwacher Trost, aber für alle, die die OP vor sich haben, muss gesagt werden, dass es sich hier um eine absolute Ausnahme handelt, die bei tausenden von OPs tatsächlich eher ein Einzelfall zu sein scheint.

      Viele Grüße Christian

  • Lisa Overbeck sagt:

    Hallo alle miteinander,
    Ich bin 17 Jahre alt und es ist gerade der 4. Tag nach der Operation. Ich wurde am 19.09. operiert und liege noch bis zum 23.09. abends hier drin.
    Bisher geht es mir ziemlich gut, hatte ich fast keine Beschwerden beim Essen und hab auch alles immer aufgegessen, was ich bekommen habe. Durch die ganzen Erfahrungen, habe ich etwas Angst vor den kommenden Tagen zuhause. Ich hab auch von anderen Seiten mitbekommen, dass der 5. – 9. Tag am schlimmsten sein soll. Da das genau die Tage sind, die jetzt noch vor mir sind, habe ich etwas Angst. Ich versuche mich nach den Tagen nochmal zu melden, ob es wirklich so schlimm war wie alle behaupten. Ich hab von vielen Krankenschwestern und Ärzten Komplimente bekommen, wie erstaunlich gut es mir am vierten Tag noch geht, also bin ich wirklich sehr gespannt.

  • Gabriele sagt:

    Hallo,
    eigentlich mehr durch Zufall bin ich auf diese Kommentare gestoßen, die für mich sehr interessant sind. Gehört doch diese OP für mich zu den schlimmsten Erfahrungen, die ich im medizinischen Bereich gemacht habe.
    Meine Mandeln waren damals chronisch vereitert und ich hatte sehr oft Entzündungen, die sehr schlimm waren und bin manchmal richtig weggetreten. Die Ärztin meinte damals, die Vereiterungen würden aufs Herz gehen und ich solle dringend zur OP. Weitere Informationen gab es eigentlich nicht, auch nicht im Krankenhaus zum Vorgespräch.
    Deshalb war ich relativ unbelastet und hatte auch keine Angst.
    Ich wurde 1974 in der DDR operiert und war damals 21 Jahre alt. Erwachsene erhielten keine Narkose, nur eine sogenannte örtliche Betäubung. Ich saß auf einem Stuhl und diese Spritzen wurden durch den geöffneten Mund gegeben. Würgereiz und Schmerzen waren die Begleiterscheinungen. Dann erfolgte die eigentliche OP mit entsprechend langen Instrumenten, auf die ich ein paar Mal vor Schmerzen gebissen habe. Mir liefen die ganze Zeit die Tränen übers Gesicht. Als I-Tüpfelchen musste ich auch noch die Schale halten, auf die der Arzt die ausgeschabten Teile warf…
    Danach mussten wir (mehrere Operierte in einem 4 Bett Zimmer) 2 Stunden mit geöffnetem Mund im Bett sitzen, durften nicht schlucken und alles in eine Schale spucken, die wir natürlich selbst halten mussten. Danach gab es 3 Tage nur Kamillentee. Keine Gabe von Schmerzmitteln. Danach Suppen und Kamillentee (da kann ich heute nicht mehr ran).
    Entlassung nach einer Woche und dann decken sich die anderen Berichte mit meinen Erfahrungen. Normales Essen war schwierig, Nudeln völlig ungewürzt und viele Suppen. Aber das wurde dann immer besser und ich hatte nach der OP keine Probleme mit Entzündungen mehr; habe seitdem auch kaum noch Erkältungen.
    Fazit: Die Entfernung der Mandeln war der richtige Schritt aber die Prozedur war so schlimm, dass ich auch nach all den Jahren noch jedes Detail in Erinnerung habe!

  • Monique Skall sagt:

    Hallo,
    Ich laufe schon seit 2 Jahren mit einer chronischen Mandelentzündung rum. Mein Arzt sagte immer die müssen raus, aber da ich wusste wie schmerzhaft eine Mandelentzündung ist, hab ich mich so lange davor gedrückt 🙄 Nach meiner 2. Schwangerschaft wurde es immer häufiger und schlimmer – da hab ich mir gesagt du hast 2 Kinder ohne Schmerzmittel zu Welt gebracht, dann schaffst du das auch. Ich dann zum HNO Arzt, der mir schon sagte das wird kein Spaß. Da hab ich schon gedacht du Arsch; hab ja nicht schon genug Angst, naja er hat mir die Einweisung ins Krankenhaus geben.
    Am nächsten Tag bin ich dann ins Krankenhaus, hab erst mal ein OP Termin in ca. 1 Woche bekommen, da der Termin auf einem Montag war, sollte ich den Freitag davor zur Vorbesprechung kommen.
    An dem Montag wo die OP war, hat mein Mann mich um 8 Uhr ins Krankenhaus gebracht, wir haben mich angemeldet und sind dann auf Station gekommen. Wurde wirklich sehr gut und freundlich aufgenommen – die HNO Klinik hat auch eher an ein Hotel erinnert. Die Schwester sagte mir als sie mich aufs Zimmer brachte, dass ich eine auf dem Zimmer habe die auch eine Mandel-OP hat. Sie sei grade im OP, und ich sei dann danach dran so um 10 Uhr 30. Die Schwester gab mir mein OP Kleidung.
    Mein Mann und ich sind dann noch mal eine rauchen gegangen, da ich mir vorgenommen habe nach der Op nicht mehr zu rauchen habe ich die letzte schön genossen 😊.
    Wieder auf dem Zimmer, habe ich mich schick für die OP gemacht. Da mein Mann selber Arzt ist, war er sehr ruhig und gelassen und ich am heulen 😂. Da kam dann meine Zimmernachbarin, sie sah schon recht fit aus und sagte es sei nicht so schlimm. Ich würde so ca. 1 Stunde später geholt wie geplant.
    Mein Mann die ganze Zeit an meiner Seite bis zum OP Eingang. Er sagte mir er wartet da und ist dann da wenn ich wach werde. Dann würde ich in den OP Bereich gefahren und ich sollte mich auf eine andere Liege legen. Als ich dann auf der Liege lag, gab der Pfleger mir eine warme Decke und er schob ich dann in den Vorraum vom OP, wo mich ein sehr netter Arzt begrüßt hat. Da ich schon am heulen war wie ein Schlosshund war er sehr behutsam und versuchte lustig zu sein. Er fing an mit seiner Arbeit und und legte mir eine Nadel und schloss mich an die Geräte an. Dann lag ich da 45 min so, da der OP Raum noch besetzt und ein Notfall dazwischen gekommen war.
    Dann kam er wieder mit einer Helferin und sagte das ich jetzt Sauerstoff bekomme, und er mir die Narkose gibt. Ich fragte, ob es weh tut, er sagte nein und dann tat mein Arm so weh, dass ich ihn noch angeschrien habe, aber dann war ich auch schon weg. Ich wurde dann im Aufwachraum wach und fragte direkt nach meinem Mann; mir wurde gesagt da sei keiner. Ich kam dann nach einer halben Stunde auf mein Zimmer wo mir dann von meiner Bettnachbarin berichtet wurde, dass mein Mann nach Hause gefahren sei, weil er Hunger hatte. Im nach hinein hab ich erfahren, dass ich 4 Stunden im OP lag.
    Ich war noch völlig verdusselt; mein Mann kam mit den Kindern; ich hab das nur so halb mitbekommen. Mir war auch die ganze Zeit schlecht und am Abend habe ich auch gebrochen. Ich hab aber danach direkt normal gegessen. Am nächsten Tag kamen die Schmerzen, aber mit Schmerzmitteln hab ich es eher wie eine etwas stärkere Mandelentzündung empfunden. Ganz anders meine Nachbarin, die hat sich gequält obwohl sie 5 Jahre jünger war als ich, und ich gedacht habe, dass jüngere es besser wegstecken. Wir durften nicht duschen 🤢 laut den Schwestern als dann die Visite kam, habe ich direkt gefragt. Die sagten kalt duschen wäre ok, nur nicht zu lange. Ich hab mich immer schön mit Schmerzmittel zupumpen lassen. Am 2. Tag kam mein Mann und hat einen Schreck bekommen, da mein Hals sichtbar angeschwollen ist. Er hat dann in meinen Mund geschaut, und die Wunden ohne die Zunge runter zu drücken gesehen. Er hat dann gefragt, ob ich schon Antibiotika bekomme; ich sage nein, drauf hat er geklingelt und verlangte einen Arzt, der auch schnell kam. Er hat dann mit dem Arzt gesprochen und erklärt, dass ich eine chronische Mandelentzündung hatte so haften Bakterien immer an den Mandeln und diese bei der OP in die Wunde gelangen können. Und wieso ich kein Antibiotika bekomme, man würde ja schon von aussen sehen dass mein Hals dick ist. Keine 15 Min später bekam ich Antibiotika, und ich hab schon nach einem Tag Besserung gemerkt. Ich denke ohne meinen Mann hätten sich meine Wunden schön entzündet. Nach dem 3. Tag durfte ich nach Hause. Mein Mann hat vorher schon alle Schmerzmittel besorgt die ich brauchte, da der Tag wo ich entlassen wurde ein Feiertag war. Zuhause angekommen, hat mein Mann erst mal was von McDs geholt mit der Betonung ‚glaub mal nicht, dass du extra Sachen bekommst, du wirst normal essen, auch wenn du 2 Stunden brauchst‘. Ich bin jetzt bei Tag 6 und die Schmerzen sind auszuhalten – wie gesagt, wie eine leichte bis mittelmäßig Mandelentzündung. Mein Mann hat sich zum Glück frei genommen; muss nur morgens für 2 Stunden ins Krankenhaus wegen Visit da bin ich mit 1 Kind alleine, das andere ist im Kindergarten, das geht auch alles zum Glück. Ich würde euch raten normal zu essen, ich hatte bis jetzt keine Nachblutungen. Manchmal bin ich echt schlapp, aber da schlafe ich einfach. Der Hals sieht zwar aus, aber das ich mir so egal 😂
    Allen die es noch vor sich haben: fragt nach Antibiotika – das hilft ungemein.
    Lg Monique

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